In Fürstenfeldbruck wird Subkultur groß geschrieben. So groß, dass die Subkultur am Ende selbst so groß ist, dass ihr ein kleines subkultiges Jugendtreffdingens nicht reichen würde. So platzmäßig. In Fürstenfledbruck ist die Subkultur darum eher so hallenmäßig unterwegs. Und die Halle in der die Subkultur in Fürstenbruck (kurz: FFB) gerade so Platz findet, ist eine ehemalige Fleischerei. Aber es hat auch niemand behauptet, dass Blut und Schweiß nicht sowieso nahe zusammenliegen.
Das schönste an der großgeschriebenen Subkultur in FFB ist nämlich ihre enorme Umtriebigkeit in Sachen Aktivität. Kulturell und organisatorisch. Ersteres sorgt für so prächtige Bands wie Dobre & SeppKennedy, Candelilla, Tonwertkorrektur, Knechtstylez und einige andere Abermillionen genialer Audiokunst- und Kunst- und Audiopakte. Zweiteres stellt am kommenden Wochenende ein fabelhaftes Festival auf die Beine, auf dem freundlicherweise ausgerechnet uns ab 22:00 Uhr die Bühne überlassen wird. In Anbetracht der vielen anderen obergrandiosen Acts, macht uns das so glücklich, dass wir langsam Knieschmerzen wegen den andauernden Luftsprüngen haben. Wer noch so das Publikum mit purer Freude beglücken wird, kann man hier nachlesen:
http://www.subkultur-ffb.de/
Raumschiff also eh schon startklar und mit Autopilot voreingestellt. Geräte klar eh schon auf Tauglichkeit getestet. Eh schon alles schon eh! Haha!
PIES AUT
Anekdote der Woche:
Ein bekannter Fleischhändler aus Nürnberg hat irgendwann sein Fleischimperium satt gehabt. Er wollte mal was anderes machen. Irgendwie ist er dann so in den Kunsthandel reingerutscht. Sein neuester cooler Spruch war dann folgender: “Fleisch. Kunst. Alles das selbe.” Aber das nur so nebenbei.






